Seit Jahrzehnten sinkt der Energieverbrauch trotz stetiger Energieeffizienzsteigerungen nur langsam. Obwohl weithin anerkannt ist, dass sich die Klimaziele nur mit einem wesentlich niedrigeren Energieverbrauch erreichen lassen, bleibt dieses Phanomen im Klimarecht unzureichend berucksichtigt. In den Nachbarwissenschaften finden sich dagegen unterschiedliche Konzepte, mit deren Hilfe man unter dem Begriff des Rebounds zu erforschen sucht, warum Energieeffizienzsteigerungen so selten die erhofften Energieeinsparungen bewirken. Matthias Leymann macht das in diesen Konzepten gespeicherte Wissen fur die Rechtswissenschaft anschlussfahig, um am Referenzgebiet der Warmewende aufzuzeigen, dass Rebounds sich oftmals nicht als "Nebenwirkungen" der Steuerungsinstrumente des Klimarechts, sondern schlicht als (rechts-)systemimmanentes Phanomen erweisen.
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